SUSANNE FERN

Ein Mensch hat so viele Facetten, die ihn umschreiben können. Hier sind ein paar von mir. Such dir einfach aus, was dir gefällt. 🙂

Zahlen, Daten, Fakten...

Ich bin ein Kind der Siebziger und kam 1993 zum Studieren aus Norddeutschland nach Köln.

Durch mein technisches Fotostudium, das ich als Dipl. Photoingenieurin abgeschlossen habe, arbeitete ich an vielerlei spannenden Orten.

Jeweils mehrere Jahre war ich beim Fernsehen, im Fotomuseum und als Hochschuldozentin für Fotografie tätig. Heute fühle ich mich in der Selbständigkeit glücklich und bestens aufgehoben.

Mein zweites Zuhause ist der Atelierhof Ägidiusstraße 45 in Köln-Sülz, in dem ich seit nunmehr 17 Jahren ein wunderschönes Atelier und Fotostudio habe.

Engagement

Vor einigen Jahren entdeckte ich in den sozialen Medien einen Beitrag über einen Dänen, der mit einer Rikscha Spazierfahrten für ältere Menschen anbot. Damit auch sie weiterhin in den Genuss des Radfahrens kommen können. Mit Wind in der Haaren. 🙂  Ich fand das total klasse, verlor die Geschichte aber wieder aus den Augen.

Im Frühjahr sah ich dann in der Zeitung einen Artikel über den Verein Radeln ohne Alter, einer europaweiten Initiative, die inzwischen auch in Köln aktiv war. Ihren Anfang nahm sie (Na, wo wohl?) in Dänemark. Ich zögerte nicht und wollte sofort mitmachen.

Und so fahre ich ehrenamtlich seit diesem Sommer Senioren aus meinem Veedel durchs Grüne. *klingeling*

Schon immer faszinierte mich das Schöne im Verborgenen. Vor allem, wenn andere es nicht sehen können. Oder wollen. Nicht müde, dafür „unsichtbare Schichten abzutragen“. Ob es sich nun um ausrangierte Dinge bei meinen künstlerischen Arbeiten handelt oder um den Menschen in meiner Portraitfotografie.

Diese kleinen Schätze ins Licht zu bringen, ist das, was mich antreibt! Bisher hatte ich dabei meine Kamera im Gepäck. Doch nun tue ich das auch ohne Fotografie:

Als Mentorin für Lebenszufriedenheit. ❤

Natur & Umwelt

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt„. Dieser Ausspruch Mahatma Gandhis wird viel zitiert. Doch Worte reichen für mich nicht aus. Ich möchte ihn auch leben. Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind mir ein großes Anliegen. So versuche ich umzusetzen, was mir persönlich möglich ist. Es erfüllt mich, auch mit kleinen Schritten wirksam zu sein.

Ich ernähre mich zu 95 Prozent vegan. Ähem… Die restlichen 5 entfallen auf Berliner mit Zuckerguss. Eine liebe Erinnerung an meine Mama. ❤

Bio-Lebensmittel, grüner Strom, ich trage viel Second-Hand-Kleidung und übe mich in allen weiteren Konsumfragen in Minimalismus. Das betrifft auch meine Fotoausrüstung, die ich extrem lange verwende, bevor was Neues ins Haus kommt.

2018 hatte ich mich bewusst dafür entschieden, das Auto abzugeben und erledige, was geht, mit dem Fahrrad. Wetterunabhängig. Und falls die Touren oder das Gepäck mal zu groß ausfallen, versuche ich, die E-Flotte von Cambio und Donk-EE zu nutzen. (Ist leider nicht immer verfügbar, wenn ich mir das wünsche.)

Ja, und ich kehre vor der eigenen Haustür. Besser gesagt, ich sammle regelmäßig den Müll in meiner Strasse auf. Das macht sogar Spaß! Bewegung an der frischen Luft und nette Gespräche inklusive.

Samtpfötchen

Unsere Katze Ginger war bereits eine betagte Dame, als sie vor 5 Jahren bei uns einzog und es sich gemütlich machte. Mittlerweile ist sie 18, noch immer quietschfidel und für so manchen Schabernack gut.
Sie ist übrigens eine richtige Quasselkatze. Wenn ich telefoniere, setzt sie sich gerne neben meinen Stuhl und fängt ausgiebig und laut an zu miauen. Kannst ja mal anrufen und die Ohren spitzen… 😉

Und sonst so?

Ich nähe gern. Das Bild zeigt mein letztes Projekt: Eine Upcycling-Jeanstasche für meine Großnichte.

Wenn ich frickeln und basteln kann, bin ich immer richtig glücklich. Denn handwerkliche Arbeiten sind wie Meditation für mich. Ich probiere oft mal etwas Neues aus, jedoch immer unter einem nachhaltigen Aspekt. Alte Jeans mag ich deswegen ganz besonders gern. Man kann soooo viel daraus zaubern.