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DIE ESSENZ DER DINGE
…es geht mir nicht um Vollständigkeit. Ich bin kein Sammler, kein Archivar immer gleicher Gegenstände, kein Chronologe. Viel mehr suche ich in ganz unterschiedlichen Kontexten die gleiche Essenz: Das Schöne im Unscheinbaren, die Ästhetik im Unperfekten, den Reichtum im Wertlosen.
Daily Nähkästchen
25-02-26 | Heute habe ich sturmfreie Bude, denn meine Tochter ist auf Klassenfahrt in Berlin. Es sind sehr seltene Momente, den Tag vollkommen selbstbestimmt begehen zu können, denn meist liegt Eiliges auf dem Schreibtisch. Aber grade nicht. Ich nehme mir einfach frei.
Und so versuche ich denn, all die schönen Beschäftigungen an diesem Mittwoch unterzubringen, die ich so sehr liebe. Wissend, dass das niiiiemals klappen kann: die Nähmaschine rausholen, voll trödeliger Langsamkeit eine Runde Krafttrainig, beim Sonnenschein durchs Viertel bummeln und einen Kaffee trinken, auf dem kleinen Wochenmarkt Frühlingsblumen kaufen und dann ewig auf dem Balkon rummatschen. Oder Mittagsschläfchen. Dann wären da noch zwei alte Stühle zu streichen – in Himbeerrot und Eiche dunkel – für die Projekte von morgen.
Mal sehen… Mal sehen…
TULIP | Dauerausstellung
Impressionen
…alle diese Ensembles zeigen in unterschiedlichster Weise eine gewollte und auch für den Betrachter anziehende Harmonie. Meine Empfehlung kann nur sein, man muss sie besitzen, man wird die haben wollen. Und ich persönlich bin diesem Wunsch schon mehrmals gefolgt.
Susanne Ferns Kernkompetenz ist nur vordergründig das Fotografieren. Tatsächlich ist sie eine Meisterin darin, die Seele des Objekts, das sie abbilden möchte, zuvor zu ertasten.
Den Weg, scheinbar Profanes durch die Art und Weise der Inszenierung, des Zeigens wertvoll zu machen, ihm Bedeutung beizumessen oder auf die Bedeutung zu verweisen, den diese Gegenstände in unserem Erlebnis haben – das ist eine Übung der Moderne. Diesen Weg geht Susanne Fern.