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JW

22-09-2026 . 21:21 h | Für eine ertrunkene Existenz ist die Diskussion um die Schuldfrage bereits irrelevant.

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Ich werde gehen. So oder so. Metaphorisch und/oder räumlich.

Elend erlebe ich seit vielen Jahren, und zwar durch die anhaltende Überbeanspruchung meiner Person zum Wohle anderer. Die stete Zuspitzung der Situation wird spätestens durch den Kollaps in 2-3 Tagen ein Ende haben. Dann bin ich nicht mehr ~erreichbar, weil ich es den Lenkern (so will ich den Laden da oben mal nennen) niemals verzeihen werde, mich für den Job missbraucht zu haben! Es trifft dann auch die Protagonisten auf der anderen Seite. Die haben Öl ins Feuer gegossen durch Naivität und Schweigen. Ich werde seit Jahren gewaltsam als Lernplattform für andere benutzt. Gegen meinen Willen.

Sollte der Kollaps ausbleiben, was nur durch äußere helfende Ereignisse funktionieren kann, werde ich die nächst beste Gelegenheit nutzen, meine sieben Sachen zu packen. Das steht fest, denn es ist mein größter Wunsch. Niemand wird mich davon abhalten, weil dieser Wunsch mit anderen Personen rein gar nichts zu tun hat. Ich werde mich für Wochen – vielleicht Monate – zurückziehen, um endlich mit mir allein sein zu dürfen. Nicht aus Trotz, sondern aus Verzauberung. Ich werde an meinen Projekten arbeiten, weil sie mich glücklich machen. Ich möchte gestalten, mich ausdrücken, und ich habe was mitzuteilen. Diese Projekte ermöglichen mir das.

Ich habe aufgehört, meine Träume an konkrete Menschen zu knüpfen, denn das führt in den meisten Fällen dazu, dass man sie niemals realisieren wird. Nach meinem Selbstverständnis taugen sie dann halt auch nicht als Träume. Ich habe das kapiert! Wir sind zwar soziale Wesen, bleiben aber dennoch Individuen. Glücklich muss jeder für sich selbst werden. Dieses Glück von anderen abhängig zu machen, ist ein verkehrter Weg. Ich geh den deshalb schon lange nicht mehr.

Ich machte viele immaterielle Geschenke. Weitere kann niemand ernsthaft von mir einfordern wollen. Sie mit materiellen Geschenken aufwiegen zu wollen, funktioniert nicht. Falsche Währung. Ich bekam in der ganzen Zeit nie eine ehrliche Antwort, sondern erlebte nur Ghosting. Das ist nach meiner Messlatte ein größeres Verbrechen als der ganze unsägliche restliche Scheiß. Zumal ein Gespräch dem Treiben sofort ein Ende gesetzt HÄTTE. [Der Konjunktiv ist eine Erfindung des Menschen, um sich Handlungsspielräume einzureden. In Wahrheit gibt’s den gar nicht. Es passiert genau das, was passieren kann.]

Was ich benötige, suche und kaufe ich mir lieber selbst. Das macht mehr Spaß. Und was ich brauche, soll gebraucht sein, oder ich benutze es, bis es auseinanderfliegt. Konsum geht mir auf den Keks. Smarte Technik find ich grauenvoll. Seit Jahren bleiben TV und Radio aus. Ich lese auch keine Zeitung. Ich habe keine Clique, weil ich nie eine wollte. Ich lehne jedwede Suchtmittel ab. Ich geh nicht mehr auf Parties. Ich kann Gossip nicht ausstehen. Mich interessiert das ganze dumme Alltagsgesabbel nicht. Und ich werde nie heiraten, weil ich die rechtliche und nach wie vor gesellschaftliche Ungleichbehandlung zwischen Verheirateten und Alleinstehenden ablehne. Ich hatte nie wirklich einen besten Freund. (kein Bock auf Gendern!) Es funktionierte für mich nicht. Ich weiß heute, wieso: Ziel ist es, sich selbst der beste Freund zu werden. Durch und durch. Das ist das Entwicklungziel der Seele. Ich habe das erreicht. Ergebnis? -> Geschlossene Gesellschaft!

Ich möchte einfach nur noch raus und am Mainstream keinerlei Anteil mehr haben. Ich bin gezwungen, mit einer Umwelt zu leben, die mir nicht gefällt! Ich will den ganzen Scheiß nicht. Es ist nicht möglich, irgendwo von der Scheibe zu springen. Die Menschen kleben an ihrem Erdenleben, doch ich sehe darin mittlerweile eine Art Gefängnis, Inkarnationen sei Dank! Bootcamp Planet Erde.

 

…und währenddessen wird mein Tausendschönchen fertig. [Ohne mich wäre ich längst verendet… [Wieder der Konjunktiv!]]

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22:21 h | „Ich gebe ihr das Geld nur, wenn sie mich mitgehen lässt.“

Meine Antwort: Du hast rein gar nichts verstanden. Wir sind Antipoden. Ich lasse mich von niemandem erpressen. Es geht um 10.000 €, die ich mir eh nur leihen würde. Dann geh ich lieber unter.

By the way: die Kontaktversuche in all den Jahren kosteten mich bereits 2.000 €. Ich sendete dir voller Hoffnung z.B. teure Fleurop-Blumen (um eine Botschaft übermitteln zu können) und enthielt Lina eine so sehr gewünschte Winterjacke vor. Ich habe das nie denken oder sagen wollen, doch ich bereue inzwischen, mich so oft gegen sie entschieden zu haben. Unser Verhältnis ist mittlerweile stark beschädigt. Sie macht mir fast täglich Vorwürfe wegen unserer Lebenssituation!

Wenn du dir eine Frau kaufen willst, wirst du in Verden gewiss erfolgreich sein. Die finden Outlet-Gutscheine, VER-Immobilien, Luxusreisen, dicke Autos und Heiratsanträge großartig. Du liebst offensichtlich wie der Mainstream. Was hat das alles mit mir zu tun?!

Ich fände es fair, wenn du zumindest meine Auslagen erstattest. Du findest mich bei paypal susanne.fern [ätt] web.de

Ich werde dir auch keine Kunst verkaufen, damit du sie in das furchtbare Haus in Wahnebergen hängst. Das ist eine Teufelsbude. Völlig lichtfrei.

Genauso wenig werde ich dir ALLE Ensembles verkaufen, denn das käme einer Vernichtung meines Werkes gleich. Was willst du damit anstellen?! Sollen hunderte Bilder in einer Lagerhalle verrotten, wo die niemals wieder jemand sieht? Was sind das für gedankenlose Vorhaben?! Das hat mit erfolgreicher Kunst doch nichts zu tun. Das wäre oberpeinlich! [Konjunktiv!!!! Wird nicht eintreten!]

Das sind alles hilflose Versuche. Ich wollte nur ein simples Gespräch. Völlig kostenfrei. Und auf der anderen Seite schlägt einer mit Millionen um sich.
Du verstehst mein Wesen nicht. Auswirkungen der Wahlers-Schule…

Und nein, ich kann keine Gedanken lesen. Aber wenn ich was wissen soll, krieg ich von dem Kackladen da oben eine Mitteilung.

Hui, und dazu eine Samos-Ferienwohnung, weil Sandra unbedingt eine haben wollte? Ganz genau. Um mich zu demütigen. Was die toll fand und einforderte, willst du mir zum Geschenk machen? 

Die da oben sagten gerade, dass ich nach meinen Zeilen jetzt nicht mehr mit dir rechnen muss. Vielleicht erzählen sie mir auch Blödsinn. Wäre nicht zum ersten Mal.

Meine Antworten sind trotzdem ehrlich. Somit bleiben dir Fettnäpfe erspart.

DIE ESSENZ DER DINGE

…es geht mir nicht um Vollständigkeit. Ich bin kein Sammler, kein Archivar immer gleicher Gegenstände, kein Chronologe. Viel mehr suche ich in ganz unterschiedlichen Kontexten die gleiche Essenz: Das Schöne im Unscheinbaren, die Ästhetik im Unperfekten, den Reichtum im Wertlosen.

Sofort verfügbare ENSEMBLES

Immer vier Bilder. Zeitlos und still.

Diese hier abgebildeten Ensembles sind aktuell verfügbar. Ich kann sie innerhalb von 1-2 Werktagen bis 600 km Umkreis auch ins EU-Ausland persönlich liefern. Es gibt einen pdf-Katalog mit zusätzlichen Infos und Abbildungen, den ich gerne zumaile.

Und hier findest du weitere Ensembles auf Bestellung. Die Neuanfertigungen dauern je nach Anzahl bis zu 4 Wochen.

Es lebe das Poesiealbum! 🌸

SO CIRCA LIEBESGEDICHT

Aufsteller SO CIRCA LIEBESGEDICHT
mit 12 Gedichten aus meiner Feder

Format: 15 x 19 cm

Vierzehn dicke, matte Seiten aus 250 g/m³-Bilderdruckpapier als Tischaufsteller im Kalender-Stil mit weißer Spiralbindung.

Preis: 15.00 € [inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versand*]

Bei Interesse einfach formlos per Kontaktformular melden. Ich schreibe dann zurück und sende eine Rechnung.

* 4.00 € innerhalb Deutschlands. Auslandsversand bitte erfragen.

aktueller Bestand: 8

Aussichten

Gerade noch Spätsommerwetter, da liegt in den Supermärkten schon wieder die Weihnachtsschokolade *äächz*. Das bedeutet unweigerlich, der Jahreswechsel naht.

Und so geb ich denn schon mal eine kleine Vorschau auf den Wandkalender für 2027. Bisher waren die immer sortenrein, doch nun darf es mal ein MIX werden.

Die Motive stehen schon fest. Das Kalendarium bleibt, wie gehabt, ganz schlicht und zart. Vermutlich heißt er THINGS…

In Kürze mehr. 

…alle diese Ensembles zeigen in unterschiedlichster Weise eine gewollte und auch für den Betrachter anziehende Harmonie. Meine Empfehlung kann nur sein, man muss sie besitzen, man wird die haben wollen. Und ich persönlich bin diesem Wunsch schon mehrmals gefolgt.

R. Sluyterman | Sammler

Susanne Ferns Kernkompetenz ist nur vordergründig das Fotografieren. Tatsächlich ist sie eine Meisterin darin, die Seele des Objekts, das sie abbilden möchte, zuvor zu ertasten.

Dirk Jansen | Musiker

Den Weg, scheinbar Profanes durch die Art und Weise der Inszenierung, des Zeigens wertvoll zu machen, ihm Bedeutung beizumessen oder auf die Bedeutung zu verweisen, den diese Gegenstände in unserem Erlebnis haben – das ist eine Übung der Moderne. Diesen Weg geht Susanne Fern.

Jo Pellenz | Künstler

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