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DIE ESSENZ DER DINGE

…es geht mir nicht um Vollständigkeit. Ich bin kein Sammler, kein Archivar immer gleicher Gegenstände, kein Chronologe. Viel mehr suche ich in ganz unterschiedlichen Kontexten die gleiche Essenz: Das Schöne im Unscheinbaren, die Ästhetik im Unperfekten, den Reichtum im Wertlosen.

Aussichten . Kalender 2027

 

05-09-26 . Gerade noch Spätsommerwetter, da liegt in den Supermärkten schon wieder die Weihnachtsschokolade *äächz*. Ritter Sport Spekulatius, um genau zu sein. Das bedeutet unweigerlich, der Jahreswechsel naht.

Und so geb ich denn schon mal eine kleine Vorschau auf den Wandkalender für 2027. Bisher waren die immer sortenrein, doch nun darf es mal ein MIX werden.

Die Motive stehen schon fest. Das Kalendarium bleibt, wie gehabt, ganz schlicht und zart. Vermutlich heißt er THINGS…

21-10-26 . Nun gibt es weitere Infos:
Format: 37 x 37 cm
Preis: 32.00 € inkl. 7 % MwSt. 

…und schweren Herzens kann ich auch Folgendes bereits verraten, nämlich dass der frei käufliche Kalender der letzte seiner Art sein wird, denn der Bilderklau ist zu offensichtlich. Da ich mein Werk schützen möchte, bedeutet es das Aus für meine zu qualitätvollen Jahresbegleiter. Ihr Erfolg war leider auch ihr Untergang. Die letzte Ausgabe wird exklusiv nur über mich erhältlich sein.

Daily Alltagsgeplänkel

…denn ich fotografiere nicht nur, ich schreibe auch.

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21-10-26 . 15:24 h | Kritische Betrachtungen zum schönsten Tag im Leben
[…den ich doch bitteschön für den Rest meines Daseins immer noch vor mir wähnen möchte. Wozu bin ich sonst unterwegs, frage ich mich?!]

Monatelange Planungen, Diäten und Shaping-Programme. Für die einen Extensions und für die anderen Gelnägel mit Strass. Tante Trude verträgt keinen Fisch, die kleine Marie isst am liebsten gelben Wackelpudding, und wenn ich bisher Karlottas Ehemann traf, war der Tag eigentlich immer direkt gelaufen. Das Menü kostet 90 € pro Person, den unbequemen 3000€-Alptraum in Weiß werde ich mein Lebtag kein zweites Mal tragen wollen [das war ja Sinn der Veranstaltung], der Porsche-Oldtimer hüllt die Gesellschaft in Atem raubende blaue Wölkchen, des Pastors Ansprache war die meine nicht, ein Geschenketischlein prankt mit Potential für heimliche Schamestränen [weils von Herzen kam], zur Freude aller regnet es jetzt auch noch in Strömen, und der Hausmeister kratzt laut fluchend die Glitzerfolienschnipsel tags drauf aus den Pflasterfugen vorm Portal. Wie jedes Mal zuvor.

Solch ein Ereignis hält einen natürlich beschäftigt, wenn man sonst nichts Gescheiteres zu tun hat! Das ist ja eh meine heimliche Vermutung, wenn ich von oben auf diesen Planeten blicke: es handelt sich bei der Spezies Mensch um eine reine tumpe Beschäftigungstherapie zwischen ihrem Anfang und ihrem Ende.

Was für mich jedoch viel schwerer wiegt, und was zugleich der wahre Grund ist, warum ich niemals heiraten werde, ist die rechtliche und gesellschaftliche Ungleichbehandlung von Verheirateten gegenüber Alleinstehenden. Ich empfinde es als verfassungsrechtliches Mittelalter und als riesengroße Ungerechtigkeit, für die ich – ganz ehrlich und entschieden gesagt – mein Land nicht ernst nehmen kann! Ich mache da nicht mit! Denn es ginge auch anders. Wir sind Individuen und werden es immer bleiben. Der Schutz und die Fürsorge muss folglich für jeden einzelnen gleich aussehen. Und ich selber muss bestimmen dürfen, wer mir (emotional, gesellschaftlich und finanziell) nahestehen darf und wer nicht. Das geht den Staat nämlich nichts an, die Gene nicht und die Nachbarn ebenso wenig! 😉

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22:58 h | Mir begegnete mal die info, dass sich in Sachen Persönlichkeitsentwicklung ~Erfahrung auf den anderen durchaus recht zügig übertragen lässt. Der eine lernte wie ein Pionier oder Start Up, und der andere profitierte von diesen Entwicklungen in Windeseile. Wenn man so will, könnte man jede Eltern-Kleinkind-Beziehungen ähnlich sehen.

Der entscheidende Punkt bei der Geschichte ist sowieso der innere Schulterschluss. Wenn ich was nicht kapiere und verinnerliche, werde ich nie was damit anfangen können. Doch ist die Erkenntnis einmal durchdrungen, liegt die Ziellinie schon hinter einem.

Worum gehts? Etwa dabei der Erste gewesen zu sein oder gar gewesen sein zu MÜSSEN?

Außerdem: so manches Ding steht geschrieben, ohne dass du es ahnst. Es gibt Situationen oder Lebenslagen, in denen wir annehmen, echte Handlungsoptionen zu besitzen. Mit Hilfe des Konjunktivs deklinieren wir die sogar durch: tät ich dies, würde das passieren und so weiter. Ich halte das jedoch für einen Irrtum. In diesen Augenblicken erkennen wir nur die langen Fäden nicht, an denen wir hängen.

Schwamm drüber, denn das mit den Fäden gilt für jeden. Man kann damit sogar ganz schön weit rennen, bevor sie einen zurückreißen (ohne dass wir das mitkriegen). Aber die sind trotzdem da.

Mein Credo: es passiert, was passieren soll. Das ist nicht als Entschuldigung zu interpretieren. Und es heißt auch nicht, dass es sich dann sowieso nicht mehr lohnt, aktiv zu handeln. Nein nein. Es heißt für mich, dass ich mich frei von Schuld fühlen darf, wenn ich aufrichtig (!) meine Möglichkeiten voll auschöpfte, und es dann trotzdem in die Hose ging.

„Die Wege des Herrn sind unergründlich.“ Der Spruch trifft’s ganz gut, das mit dem Herrn nicht so sehr (aber dazu später mehr). Wieso die Dinge so liefen, dafür finden wir wohl immer Erklärungen und Rechtfertigungen, doch die wahr(haftig)en Gründe können ganz anders lauten.

20-10-26

23:49 h | Weisheit bedeutet für mich angewandte Erkenntnis. Letztere offenbart sich manchmal schnell, und manchmal benötigt sie Jahre. Das hatte ihre Ursache in der Geduld, in Genügsamkeit, in dem Wunsch zu beobachten, zu klären und in der Hoffnung.

Doch egal, was ich in dieser einen Sache tat, und wie sehr ich mich auch bemühte, es kam nichts dabei heraus. Ich folgte aufrichtig meinen Wünschen und Träumen und meiner Liebe, und sie führten mich hinein in die Leere.

Jedoch wie könnte ich mir dafür jetzt einen Vorwurf machen, wo sie mich auch in die Lehre führten:

Verknüpfe deine Träume niemals mit konkreten Personen bzw. Umständen, die du nicht beeinflussen kannst, sonst wirst du deine Träume vermutlich niemals realisieren können! Ich habe deshalb meine Wünsche überdacht und aufrichtig korrigiert. Denn wenn die nicht stark genug sind, dass ich sie auch nur für mich alleine umsetzen möchte, dann taugen sie nicht.

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Des weiteren liebe ich die deutsche Sprache für ihre schier endlosen Optionen, etwas ausdrücken zu können, und finde sie doch in meiner Angelegenheit zu ungenau: das Wort »Traum« ist neutral. Der »Träumer« ist es nicht, genauso wenig wie die »Träumerei«.

Wir unterscheiden zwischen Traum und Träumerei, sprechen aber nicht von der Person eines »Träumerei-ers«.

Ich selber träume und muss mich dann sachlich umschreibend Träumende nennen, um keine Träumerin zu sein.

Was denn nun, liebes Deutsch?! Manchmal gehst du mir tatsächlich auf den Keks bzw. die Leute, die durch ihren Sprachgebrauch solche Ungenauigkeiten reinschleppen, die dann plötzlich für alle gelten. Wer definiert sowas?!

Der Träumer ging für mich auf diese Weise verloren. Futschikato! Wie schade!

Sofort verfügbare ENSEMBLES

Immer vier Bilder. Zeitlos und still.

Die hier abgebildeten Ensembles sind sofort verfügbar. Ich kann sie innerhalb von 1-2 Werktagen bis 600 km Umkreis auch ins EU-Ausland persönlich liefern. Es gibt einen pdf-Katalog mit zusätzlichen Infos und Abbildungen, den ich gerne zumaile.

Und hier findest du weitere Ensembles auf Bestellung. Die Neuanfertigungen dauern je nach Anzahl bis zu 4 Wochen.

Es lebe das Poesiealbum! 🌸

SO CIRCA LIEBESGEDICHT

Aufsteller SO CIRCA LIEBESGEDICHT
mit 12 Gedichten aus meiner Feder

Format: 15 x 19 cm

Vierzehn dicke, matte Seiten aus 250 g/m³-Bilderdruckpapier als Tischaufsteller im Kalender-Stil mit weißer Spiralbindung.

Preis: 15.00 € [inkl. 7 % MwSt. zzgl. Versand*]

Bei Interesse einfach formlos per Kontaktformular melden. Ich schreibe dann zurück und sende eine Rechnung.

* 4.00 € innerhalb Deutschlands. Auslandsversand bitte erfragen.

aktueller Bestand: 8

…alle diese Ensembles zeigen in unterschiedlichster Weise eine gewollte und auch für den Betrachter anziehende Harmonie. Meine Empfehlung kann nur sein, man muss sie besitzen, man wird die haben wollen. Und ich persönlich bin diesem Wunsch schon mehrmals gefolgt.

R. Sluyterman | Sammler

Susanne Ferns Kernkompetenz ist nur vordergründig das Fotografieren. Tatsächlich ist sie eine Meisterin darin, die Seele des Objekts, das sie abbilden möchte, zuvor zu ertasten.

Dirk Jansen | Musiker

Den Weg, scheinbar Profanes durch die Art und Weise der Inszenierung, des Zeigens wertvoll zu machen, ihm Bedeutung beizumessen oder auf die Bedeutung zu verweisen, den diese Gegenstände in unserem Erlebnis haben – das ist eine Übung der Moderne. Diesen Weg geht Susanne Fern.

Jo Pellenz | Künstler

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